Dienstleistungspolitik

 

Dienstleistungen zukunftsfähig machen - mit Guter Arbeit 4.0 für Dienstleistungen 4.0 in Berlin
Laufzeit: Januar 2016 bis April 2017

Das Projekt „Dienstleistungen zukunftsfähig machen - mit Guter Arbeit 4.0 für Dienstleistungen 4.0 in Berlin“ wird aus Mitteln der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales gefördert.

Das Modellvorhaben „Dienstleistungen zukunftsfähig machen – mit Guter Arbeit 4.0 für Dienstleistungen 4.0 in der Metropolregion Berlin“ kann an umfangreiche Vorarbeiten anknüpfen. Mit dem Grünbuch „Arbeiten 4.0 - Arbeit weiter denken“ sowie mit der Initiative “Arbeit 4.0 – made in Berlin“ seitens der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales wird gegenwärtig ein breiter politischer Diskurs hinsichtlich der Humanisierung der Arbeit gestaltet. Es werden intensiv die derzeitigen und die zu erwartenden Digitalisierungstrends in der Arbeitswelt und deren Wirkungen – Chancen und Risiken – für die Beschäftigten in den Mittelpunkt gerückt. Die Gestaltung dieser Prozesse wird im Zuge dieser Dialoge eine besondere Bedeutung beigemessen. Dies sowohl hinsichtlich des Gestaltungsortes Betrieb und ebenso hinsichtlich der zukünftigen Rolle und Aufgaben der Wirtschafts- und Sozialpartner. Auch sind in diesem Kontext die notwendigen Gestaltungsherausforderungen und der Handlungsrahmen auf der gesetzlichen Ebene ein weiterer zentraler Diskussionspunkt.

Die aktuellen politischen Diskurse sollen im Rahmen des hier vorgeschlagenen Projektes aufgenommen und es soll ein Beitrag mit der arbeits- und dienstleistungspolitischen Perspektive geleistet werden.

Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit arbeitspolitischen Akteurinnen und Akteuren aus Unternehmen und den Organisationen des DGB, von ver.di sowie der IG BCE. Die Kompetenzen und die Potenziale aller Mitwirkenden werden einbezogen und für den Transfer der Erkenntnisse und Erfahrungen genutzt. So kann und soll ein Beitrag geleistet werden hinsichtlich der wachsenden Bedeutung des Dienstleistungssektors in der wachsenden Stadt Berlin. Um zukünftig die Dienstleistungsqualität zu ermöglichen, ist es elementar, die Arbeitsqualität für die Beschäftigten in den Mittelpunkt zu rücken sowie strategische Handlungsrahmen für eine Arbeitspolitik in den Dienstleistungsbranchen zu entwickeln und zu transferieren.

Kooperationen und Netzwerke
- Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft – ver.di, Landesbezirk Berlin-Brandenburg
- Deutscher Gewerkschaftsbund – DGB, Bezirk Berlin-Brandenburg
- Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie – IG BCE, Bezirk Berlin-Mark Brandenburg

Weitere und ausführlichere Informationen erhalten Sie unter: www.dienstleistungsmetropole-berlin.de


Wertschätzung von Dienstleistungs(fach)arbeit für die Qualität der Dienstleistungen in der Metropolregion Berlin
Laufzeit: Januar 2015 bis Dezember 2015.

Ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem DGB – Bezirk Berlin-Brandenburg, ver.di – Landesbezirk Berlin-Brandenburg und der IG BCE – Bezirk Berlin-Mark Brandenburg. Das Projekt wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen des Landes Berlin.

Dienstleistungen sind wichtige Impulsgeber für Innovation, Wachstum und Beschäftigung – gerade in der „Dienstleistungsmetropole“ Berlin. Damit dies auch zukünftig so bleibt, ist erstklassige Dienstleistungsqualität gefragt. Hierzu sind in erster Linie Menschen notwendig, die ihre Tätigkeiten professionell und motiviert ausführen – Menschen die Facharbeit erbringen. Zugleich ist es notwendig, dass sie für diese hochwertige Arbeit entsprechende Anerkennung und Wertschätzung erhalten – sowohl in ihrer jeweiligen Arbeitsumgebung als auch in der Öffentlichkeit.
 
Nicht in allen Dienstleistungsbereichen sind Ausgangs- und Rahmenbedingungen gegeben, die dies ermöglichen. Veränderungen für und in den Dienstleistungsbranchen Berlins zu erzielen, steht im Fokus unseres Projekts. Dies verfolgen wir sowohl auf konzeptioneller Ebene als auch ganz praktisch vor Ort in ausgewählten Unternehmen und Branchen und zwar durch:
(1)   Förderung einer gezielten Informations- und Transferarbeit für eine
       innovative Dienstleistungspolitik im Land Berlin, in der Dienstleistungs- und
       Arbeitsqualität sowie Wertschätzung von Dienstleistungsfacharbeit erhöhte
       Aufmerksamkeit genießen.
(2)   Ausbau und Vertiefung der strategischen und konzeptionellen Arbeiten zur
       Gestaltung einer innovativen Dienstleistungspolitik im und für das Land
       Berlin.
(3)   Intensivierung der Kommunikation und Vernetzung im Einzelhandel zum
       Thema „Balanceorientierte Arbeitszeitgestaltung als sozialer Arbeitsschutz“.
       Dies beinhaltet auch die Erprobung und Umsetzung entsprechender
       Arbeitszeitkonzepte in der betrieblichen Praxis.
(4)   Unterstützung des Auf- und Ausbaus der betrieblichen und politischen
       Aktivitäten zum Thema „psychische Belastungen“ in den
       dienstleistungsgeprägten Arbeitsbereichen der Pharmazeutischen Industrie.

Den Flyer zum Projekt können Sie hier herunterladen.
 
Weitere Informationen zum Projekt sowie zu den bereits geleisteten Arbeiten zum Thema finden Sie auf der Webseite unter: www.dienstleistungsmetropole-berlin.de

Broschüre "Nichts ist beständiger als der Wandel! Veränderungsprozesse beteiligungs- und beschäftigtenorientiert gestalten“
Eine Handreichung für Betriebsräte, November 2015

Die Arbeitswelt ist im Wandel – und zwar permanent. Das war schon immer so. Was neu ist, ist die Geschwindigkeit, in der die Veränderungsprozesse ablaufen. Insbesondere im Dienstleistungssektor vollzieht sich ein einschneidender Wandel. Angesichts des breiten Spektrums an Dienstleistungen – die von Unternehmens-, Bildungs- und Personaldienstleistungen über Finanz- und Tourismusdienstleistungen bis hin zum Handel reichen – gestalten sich die Veränderungen vielfältig. Und dennoch sind einige „Megatrends“ auszumachen, wie zum Beispiel die fortschreitende Digitalisierung, die Prekarisierung der Arbeitsverhältnisse oder die demografische Entwicklung.

 Im Rahmen des Projektes „Wertschätzung von Dienstleistungs(fach)arbeit für die Qualität der Dienstleistungen in der Metropolregion Berlin“ wurden betriebliche Beratungsprozesse in ausgewählten Unternehmen der Berliner Pharmaindustrie zum Thema Psychische Belastung gestaltet. Dieses betriebliche Handlungsfeld ist schwer zu greifen und oftmals auch gegenüber dem Arbeitgeber schwer zu vermitteln und durchzusetzen. Viele Betriebsräte schrecken davor zurück, das Thema auf den Tisch zu bringen. Was ist, wenn einzelne Beschäftigte stigmatisiert werden? Was könnte mit so einem Thema noch alles ins Rollen gebracht werden? Deshalb ist es so wichtig, die strukturellen Hintergründe der Belastungen in den Mittelpunkt zu rücken. Denn Veränderungsprozesse wie die Restrukturierung von Unternehmen geht alle an! Was bedeutet das für die Beschäftigten, wenn Firmen fusionieren, Abteilungen ausgelagert werden, die Führungsebene wechselt oder neue technische Geräte eingeführt werden?

Dieser Praxisleitfaden gibt einen Einblick in das Thema „Veränderungsprozesse beteiligungs- und beschäftigtenorientiert gestalten“. Neben einer thematischen Einführung liegt der Schwerpunkt auf der Darstellung konkreter Gestaltungswege. In den Praxisbeispielen sind die Erfahrungen und Erkenntnisse aus den Beratungsprozessen zusammengefasst. Dabei werden Erfolge sichtbar, aber auch die Hürden, die es zu meistern gilt. Die zahlreichen Tipps und Hinweise sollen helfen, in immer mehr Unternehmen die im Zuge von Veränderungsprozessen aufkommenden An- und Herausforderungen aktiv zu gestalten.

Den Praxisleitfaden können Sie hier herunterladen.

 
"Arbeitszeitflexibilisierung im Sinne der Beschäftigten – Wie kann das gehen?", Tagung vom 14. Oktober 2015 in Berlin

Insbesondere im Einzelhandel hat die Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten die Arbeitszeiten der Beschäftigten grundlegend verändert. Ein Höchstmaß an Flexibilität ist gefordert. Mit der Tagung sind wir der Frage nachgegangen, wie eine Arbeitszeitflexibilisierung im Sinne der Beschäftigten gelingen kann.

Die Vorsitzende des DGB Landesbezirks Berlin-Brandenburg Doro Zinke und die Leiterin des Fachbereichs Handel der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di Erika Ritter zeigten zu Beginn zentrale Gestaltungswege auf und sicherten gewerkschaftliche Unterstützung bei der Durchsetzung einer beschäftigtenorientierten Arbeitszeitgestaltung zu. Danach wurde eine Bestandsaufnahme zur „Arbeitszeitflexibilisierung im Berliner Einzelhandel“ vorgestellt und ein Impulsreferat zu „Arbeitszeit als Baustein Guter Arbeit“ gebracht. Nach diesen Inputs fand ein reger Austausch zwischen den Betriebsrätinnen und Betriebsräten statt. In einer Podiumsdiskussion und einem World Café wurde intensiv über Schwierigkeiten und Möglichkeiten diskutiert. So konnten noch einmal ganz konkrete Wege einer beschäftigtenorientierten Arbeitszeitgestaltung aufgezeigt werden.

Es war für alle eine spannende und lehrreiche Tagung. Die Dokumentation der Veranstaltung können Sie hier herunterladen.


»Gute Arbeit gestalten - für gute Dienstleistungen im Land Berlin« – Mitbestimmung und Tarifbindung sind das A und O, Tagung vom 6. Mai 2015
Senatorin Dilek Kolat verdeutlichte in ihrer Eröffnungsrede die rasante Bevölkerungsentwicklung der Metropole Berlin. Mit dem Anstieg der Einwohnerzahl wachse auch die Nachfrage nach Dienstleistungen. Dadurch entstünden immer mehr neue Stellen im Dienstleistungssektor. Zentrale Herausforderung sei, die Wertschätzung von – vor allem personennahen – Dienstleistungen zu verbessern. Qualitativ hochwertige Arbeitsbedingungen und ein höheres Lohnniveau müssen zentrale politische Ziele sein.

Elke Hannack, stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes hob die gestiegenen und sich permanent wandelnden Anforderungen an Dienstleistungen hervor. „Einfache Arbeit“ sei längst nicht mehr einfach. Aus diesem Grund müsse eine massive Verbesserung der Aus- und Weiterbildung forciert werden. Neben der Hochschule müsse dabei auch die betriebliche Ausbildung wieder stärker unterstützt und beworben werden. Durch lebenslanges Lernen und lernförderliche Arbeitsbedingungen für Beschäftigte jeden Alters könne die Beschäftigungsfähigkeit verbessert werden.

Susanne Stumpenhusen, Landesbezirksleiterin des ver.di Landesbezirks Berlin-Brandenburg, und Christian Hoßbach, stellvertretender Vorsitzender des DGB, Bezirk Berlin-Brandenburg, bekräftigten in ihren Statements, dass zentrale Gestaltungsmomente in der Stärkung der Tarifbindung und in der Mitbestimmung liegen. Tarifverträge setzten Arbeits- und Sozialstandards, die regulierend auf den Arbeitsmarkt wirken und Beschäftigte vor schlechten Arbeitsbedingungen schützen. Sie sorgen für eine faire Bezahlung und eine Integration der Beschäftigten in die sozialen Sicherungssysteme.

In den Gesprächsrunden zu „Arbeitszeitpolitik“ und „Mitbestimmung und Tarifbindung“ berichteten Betriebsratsvorsitzende über ihre Arbeit und es wurde deutlich, dass ein Betriebsrat in einem Unternehmen viel zum Positiven bewegen kann. Die Mitsprache der Beschäftigten erhöhe die Motivation, verringere die Personalfluktuation und halte damit Wissen und Qualifikation im Unternehmen.

Magrit Zauner von der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen bestärkte am Ende alle Anwesenden darin, auch selbst im Alltag mehr Wertschätzung für Dienstleisterinnen und Dienstleister zu leben. Denn die Gestaltung „Guter Arbeit“ im Dienstleistungsbereich könne nur gemeinsam gelingen. Die Tagung und die „Impulse für innovative Dienstleistungspolitik“ könnten dafür eine Orientierungshilfe sein.

Die Dokumentation der Veranstaltung finden Sie hier.



17 Impulsen für innovative Dienstleistungspolitik in der Metropolregion Berlin
, Mai 2015
Mit „17 Impulsen für innovative Dienstleistungspolitik in der Metropolregion Berlin“ wollen wir Anstoß geben für eine lebendige Diskussion im Land Berlin zum Thema „Dienstleistungen – Wertschätzung und -schöpfung“. Sie sollen die Arbeitsqualität mehr als bisher in den Mittelpunkt rücken. Mehr…




Leporello "Ein Tag voller Dienstleistungen", Mai 2015
Dienstleistungen als Facharbeit zu erkennen und sie als solche wertzuschätzen, ist Ziel unseres Leporellos „Ein Tag voller Dienstleistungen“. Der Leporello zeigt, mit wie vielen Dienstleistungen als Facharbeit zu erkennen und sie als solche wertzuschätzen, ist Ziel unseres Leporellos „Ein Tag voller Dienstleistungen“. Der Leporello zeigt, mit wie vielen Dienstleistungen wir im Laufe eines Tages zu tun haben und welche qualifikatorischen Anforderungen hinter jeder Tätigkeit steht. Den Leporello können Sie hier herunterladen.






Fachdialog am 3. September 2014 »Wettbewerbsfaktor „Gute Arbeit“!?« am 3. September 2014 - Dicke Bretter müssen gebohrt werden.
In Unternehmen spielt „Gute Arbeit“ vor allem im Wettbewerb um die besten Fachkräfte eine zunehmend wichtigere Rolle. Aber lassen sich mit „Guter Arbeit“ auch Kunden gewinnen und binden? Welchen Einfluss hat der Ruf als guter Arbeitgeber auf Kundinnen und Kunden? Wie wirbt man mit „Guter Arbeit“ bei ihnen? Diese und weitere Fragen wurden am 3. September 2014 auf der Veranstaltung „Wettbewerbsfaktor „Gute Arbeit“?!“ zum Thema gemacht und mit rund 50 Teilnehmenden aus Unternehmen unterschiedlicher Branchen, Vertreterinnen und Vertretern von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden sowie diversen Weiterbildungs- und Beratungseinrichtungen diskutiert. 

Hierzu wurde das Thema aus Sicht der Werbung, aus Unternehmensperspektive sowie aus Sicht der Gewerkschaften, Arbeitgeberverbände und Kammern beleuchtet.

Gerade in der abschließenden Podiumsrunde wurde deutlich: Es bedarf noch deutlicher Anstrengungen, damit gute Arbeitsbedingungen in Berlin zu einem bedeutsameren Wettbewerbsfaktor um Kundinnen und Kunden werden. Hierfür müssen im ersten Schritt noch mehr Berliner Unternehmen für die Umsetzung „Guter Arbeit“ gewonnen werden. Zudem müssen die Berliner Unternehmen, in denen es bereits „Gute Arbeit“ gibt, stärker in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung gerückt werden. Hierdurch – so das Resümé der Runde – schaffe man bessere Rahmenbedingungen für Kundinnen und Kunden, „Gute Arbeit“ zu erkennen und entsprechend zu konsumieren und rege zudem andere Unternehmen dazu an, sich stärker für „Gute Arbeit“ zu engagieren.

Die ausführliche Dokumentation der Veranstaltung finden Sie unter http://www.dienstleistungsmetropole-berlin.de/de/news.html



An dieser Stelle möchten wir Sie auf einige ausgewählte Publikationen hinweisen:

Broschüre: Neue Perspektiven für gute Dienstleistungen!  
Wann ist eine Dienstleistung eigentlich gut? Häufig ist es vor allem der Preis, der als Kriterium übrig bleibt. Aber: Ist billig automatisch gleich gut?

In der Broschüre „Neue Perspektiven für gute Dienstleistungen! Konzeptionelle und strategische Überlegungen für innovative Dienstleitungspolitik in Berlin“ schlagen wir einen neuen Kriterienkatalog vor, der eine vertiefte Sicht auf die Qualität von Dienstleistungen ermöglicht. Zentraler Aspekt ist dabei, dass die unterschiedlichen Perspektiven von Kundinnen und Kunden, Anbieterinnen und Anbietern sowie zuletzt der Beschäftigten gleichermaßen in den Blick genommen werden. Stichpunkt Angebotszeiten: Die Öffnungszeit des einen, ist die Arbeitszeit des anderen. Das birgt Konflikte, aber auch Möglichkeiten für selbstbestimmte und flexible Lösungen und ein attraktives Angebot. Gut ist die Dienstleistung aus unserer Sicht erst dann, wenn das Angebot aus der Perspektive aller zumindest zufriedenstellend ist – und im besten Falle einen Beitrag zu mehr Lebensqualität in der Stadt leistet.

Aus einem „Puzzle“ wichtiger Qualitätskriterien wird im Rahmen der Broschüre eine „Check-Liste“ entwickelt, auf deren Basis beurteilt werden kann, inwieweit es verschiedenen Dienstleistungsunternehmen in öffentlicher oder privater Hand gelingt, die unterschiedlichen Perspektiven zu berücksichtigen und eine gute Dienstleistung bereit zu stellen: Ein attraktives Angebot für die Kundschaft, gute Arbeitsqualität für die Beschäftigten und Wertschöpfung für die Anbieterinnen und Anbieter. Die Broschüre finden Sie als Download hier.
 
 

Konferenz: »Dienstleistungen ein Gesicht geben«, 28.09.2012 in Berlin

Im Mittelpunkt der Veranstaltung mit mehr als 80 Teilnehmenden stand die Diskussion um Wertschätzung und gute Arbeit als essentielle Bestandteile einer guten Entwicklung von Dienstleistungen in der Metropole Berlin. Dilek Kolat, Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, wies in ihrer Eröffnungsrede auf die Bedeutung des Programms „BerlinArbeit“ hin, mit welchem gute Arbeit als Grundprinzip der Arbeitsmarktpolitik in Berlin etabliert werden soll. Frank Bsirske, Bundesvorsitzender der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) betonte, dass neben „Guter Arbeit“ auch „soziale Innovation“ wichtig ist, um gute Dienstleistungen zu gestalten.


Die Dokumentation der Veranstaltung finden Sie hier.

 

 

Konferenz „Dienstleistungen – Wertschätzung und Wertschöpfung in der Metropolregion Berlin“, 16.04.2010 in Berlin

Was hilft, neben der Wertschöpfung auch die Wertschätzung von Dienstleistungsarbeit in Berlin zu erhöhen? Welche Beispiele  „guter Praxis“ gibt es aus anderen  europäischen Metropolen wie London und Wien? Wie steht es um die „Wertschätzung“ von Beschäftigten und ihrer Arbeit in Berliner Unternehmen? Und was muss in der betrieblichen Praxis, der Politik wie der Gesellschaft passieren, damit Dienstleistungen und die Beschäftigten des Dienstleistungssektors mehr Anerkennung erfahren? – All dies waren Fragen, die auf der Konferenz mit den mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Politik, Wirtschaft, Gewerkschaft, Forschung und Unternehmen disku

tiert wurden. Die Dokumentation der Veranstaltung finden Sie hier.

 


16 Impulse für innovative Dienstleistungspolitik in der Metropolregion Berlin

Für das Leben und Arbeiten in städtischen Ballungsräumen und für die Zukunftsfähigkeit einer Metropole wie Berlin ist ein gut ausgebauter Dienstleistungssektor ebenso unverzichtbar wie die industriellen Branchen. Die

schlummernden Innovations- und Beschäftigungspotenziale in den Dienstleistungssektoren gilt es mehr als bisher heraus-zuarbeiten und noch

wirkungsvoller auszugestalten. Es bedarf gemeinsamer Anstrengungen, die die Wertschöpfung in den Dienstleistungsbranchen und gleichermaßen die Wertschätzung gegenüber den weiblichen und männlichen Beschäftigten fördert.
Die im April 2010 veröffentlichten 16 Impulse für innovative Dienstleistungspolitik in der Metropolregion Berlin sollen hierfür einen Anstoß geben. Herunterladen können Sie diese hier.